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 Wir hatten immer Hunde in unserer Familie. Nachdem unser letzter Hund uns verlassen hatte, und wir ohne Hund nicht leben konnten, haben wir uns auf die Suche nach einem neuen Familienmitglied gemacht. Nach längerer Suche fanden wir in unserer Nähe eine Elo-Zuchtstätte die gerade Welpen hatten. Der Funke sprang sofort über, und es stand fest, dass Jack „Okarao von der Eulenstadt“ bei uns einziehen wird. Jack verzaubert uns mit seinem Wesen so sehr, dass wir uns entschlossen haben ihn als Deckrüden zur Zucht zuzulassen. Die Zucht-, und Wesenprüfung bestand Jack mit vorzüglich.

 

Nachdem Jack uns mit seinem tollen Wesen immer mehr überzeugte, reifte der Entschluss in uns, selbst zu züchten. Jette vom Römerlager zog dann im Dezember 2006 bei uns ein. Auch Jette zeichnet sich mit ihrem feinen Wesen aus und verzaubert mit ihrer verschmusten und verspielten Art Menschen in ihrem Umfeld. Jette hat ihre Beurteilung auch mit Vorzüglich bestanden und somit konnten wir uns auf Welpen von Jack und Jette freuen.

 

 Die Aufzucht ist sehr entscheidend für Entwicklung, Prägung und Gesundheit der Welpen.

Unsere Welpen wachsen nicht abgeschieden in einem Zwinger auf, sondern bei uns im Haus.

Vom Deckakt über die Schwangerschaft, der Geburt bis zum Heranwachsen der Welpen muss der Grundsteine für eine gute Aufzucht gelegt werden.

 

 Geburt:

Am Abend des 14. November war Jette sehr unruhig. Ich kuschelte mich mit ihr auf das Vetbed vor die Wurfkiste. Plötzlich merkte ich wie Jette angekuschelt an meinem Bauch anfing zu pressen.  Nach einigen Presswehen wurde der erste Welpe geboren

 

 

 

 Es ist ein phantastischen Gefühl, welches Vertrauen Jette mir entgegengebracht hatte. Jette hat alle fünf Welpen ohne Probleme und Hilfe entbunden.

Trotzdem war es sehr beruhigend, das unsere Tierärztin Frau Dr. Müller und ihr Team aus Eddesse jederzeit erreichbar war.

   

Ernährung:

Nach der Säugephase lernen die Welpen verschiedene Futtermittel kennen. Nassfutter, Trockenfutter, Milchprodukte, Gemüse, Obst und diverse Knabbersachen wie z.B. Rinderohren. Damit möchten wir die Kleinen schon im frühen Alter an die Nahrungsvielfalt gewöhnen, um spätere Futterverweigerung vorzubeugen.

 

  

 Prägung:

Unsere Welpen werden behutsam dem Entwicklungsstand entsprechend an einzelne Umweltreize herangeführt. Sie erblicken im Wohnbereich das Licht der Welt. Nachdem sich Augen und Ohren geöffnet haben, und die Welpen ihren Erkundungsdrang zeigen, wird das Innengehege langsam mit verschiedenen Reizen ausgestattet und nach und nach erweitert.

 

 Sie haben die Möglichkeit das Haus zu erkunden und einen abgegrenzten Bereich im Garten. Dieser wird entsprechend des Entwicklungsstandes ausgestattet mit Spielseile, Bällen, Klettermöglichkeiten, verschiedenen Untergründen, wie Rasen, Pflaster, Holzspäne, Sand, Kies usw. Bis zur Abgabe haben die Welpen unser Grundstück von 2000 Quadratmeter komplett zur Verfügung.

Den Staubsauger finden sie mittlerweile einfach nur Klasse und auch die Waschmaschine, Spülmaschine und all die Dinge welche im Haushalt passieren gehören zu ihrem normalen Tagesablauf. Da zu uns noch 2 Katzen gehören, haben die Welpen die Möglichkeit mit den Katzen zu spielen, und sich auch an andere Tierarten zu gewöhnen. Wir sind immer wieder erstaunt wie gelassen es die Katzen hinnehmen.

 

 Abgabe:

Zwischen der 7. und 8. Lebenswochen werden die Welpen durch einen Zuchtwart der EZFG e.V. auf Gesundheit und Standart geprüft.

Die Welpen werden in  der achten Woche von einem Tierarzt untersucht, entwurmt, geimpft und geschippt

Jeder Welpe bekommt neben der Ahnentafel, Impfpass, Futter und einer Welpenmappe noch ein Welpengeschirr und Leine mit, weil es uns wichtig ist das keine Halsbänder benutzt werden.

Ein gut sitzendes Brustgeschirr schont die Halswirbelsäule Ihres Hundes. Sie sollten sich verdeutlichen, dass die Wirbelsäule eines Hundes genauso aufgebaut ist wie die menschliche Wirbelsäule. Wird im Training mit z.B. einem Halsband und mit Leinenruck gearbeitet, kann es passieren, dass der vom Halsband ausgehende Druck genau zwischen 2 Wirbeln abgefangen wird, was je nach Stärke der Einwirkung sogar zu Bandscheibenverschiebungen führen kann. Viele Halswirbelsäulen-Erkrankungen bei Hunden haben hier ihren Ursprung.

 

 

Auch ein Kontakt nach der Abgabe ist uns sehr wichtig, denn natürlich möchten wir gern sehen wie die Kleinen sich entwickeln.

 

 



 

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